Wochenendseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Vom 1. – 3. Mai konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Wochenendseminar in Sinsheim veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Isabel Fröhlich-Rudner, Therapeutin aus Karlsruhe.
Das Thema lautete: „System meiner Familie“
Die Suchterkrankung unserer Angehörigen kann das Familiensystem nicht nur durcheinanderwerfen, häufig spaltet es Familien und das Leid ist auf allen Seiten groß. Wie können wir mit diesen Situationen hilfreich umgehen und welchen Bezug zu uns selbst hat das? Wie können Eltern in diesem Kontext unterstützen? Welche Ressourcen können wir finden, um für alle diese außergewöhnliche Situation lebbar zu machen?
Welchen Platz geben wir der Sucht und wie wirkt sich dies auf alle Beteiligten aus?
Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen durften in diesen 3 Seminartagen, an einem neutralen Ort, neue Optionen im Lebensalltag mit Suchterkrankten entwickelt werden.
Am Freitagmorgen wurden die persönlichen Anliegen der Teilnehmenden geklärt, um bis Sonntag Raum für jede/n Elternteil individuell zu haben. Der Rahmen der Gruppentherapie ermöglichte den Teilnehmenden von der Arbeit jedes/r Anderen zu lernen.
Den Rahmen um dieses therapeutische Arbeiten bildeten sowohl Einheiten der Psychoedukation zum Thema Sucht, Techniken der systemischen Therapie, wie Entspannung.- bzw. Stabilisierungsübungen, sowie Aktivierungsübungen.
Ziel dieses 3 Tagesseminares war es, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu bieten, individuelle Optionen zu entwickeln, die sie nachhaltig in ihren Alltag implementieren können.
Insgesamt konnten 18 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
Tagesseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Am 14. Februar konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Tagesseminar in Heilbronn veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Tanja Türk, Therapeutin aus Darmstadt.
Das Thema lautete: „Trauer in Lebensphasen – Trauer in der Körpersprache“
Eltern suchtkranker Kinder erleben immer wieder Momente von Trauer – nicht nur beim Abschied von geliebten Menschen, sondern auch in Lebensphasen, die sich anders entwickeln, als sie es sich erhofft hatten. Dazu gehören enttäuschte Erwartungen, verpasste Chancen oder schwierige Entwicklungen, die tief berühren und belasten können.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Formen von Trauer und ihren Auswirkungen auf unser Leben. Wir betrachten, wie sich Trauer nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch in unserer Körpersprache zeigt: in Haltung, Gestik, Mimik und Stimme. Oft spricht unser Körper deutlicher als Worte – und macht sichtbar, wie es uns wirklich geht.
Inhalte:
- Die Phasen der Trauer verstehen und ihre Bedeutung für Eltern suchtkranker Kinder
- Typische Ausdrucksformen von Trauer in der Körpersprache erkennen
- Eigene Signale wahrnehmen und reflektieren
- Praktische Übungen: Körpersprache deuten, achtsam damit umgehen und eigene Ressourcen stärken
- Austausch in der Gruppe: geteilte Erfahrungen, gegenseitige Unterstützung
Ziel:
Das Seminar soll helfen, die eigene Trauer besser zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und einen achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
Insgesamt konnten 20 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
Drittes Wochenendseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Vom 3. – 5. Oktober konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Wochenendseminar in Sinsheim veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Isabel Fröhlich-Rudner, Therapeutin aus Karlsruhe.
Das Thema lautete: „System meiner Familie“
Die Suchterkrankung von Kindern wirkt sich meist sehr auf die begleitenden Eltern aus. Die Suche nach Hilfsangeboten bzw. Unterstützung jeglicher Art, sowie die Frage nach Auslösern bzw. Zusammenwirken von familiären oder systemischen Konstellationen beschäftigt Eltern sehr.
In diesem Wochenendseminar wurde die Möglichkeit angeboten, mithilfe Systemischer Therapie (Systemaufstellungen), das eigene System individuell zu betrachten, sowie Lösungen in den Blick zu nehmen, wie Eltern mit dieser Situation umgehen können.
Zwischen diesen Arbeiten gab es sowohl Entspannungs-, Stabilisierungs- als auch Aktivierungsübungen, die die Teilnehmenden nachhaltig in ihren Alltag implementieren können.
Insgesamt konnten 18 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
Tagesseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Am 5. April konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Tagesseminar in Heilbronn veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Tanja Türk, Therapeutin aus Darmstadt.
Das Thema lautete: „Authentische Kommunikation in Krisensituationen – Brücken bauen zwischen Suchtkranken und ihren Familien“
Krisensituationen, geprägt durch Suchtproblematiken, stellen hohe Anforderungen an die Kommunikation. Neben der Sprache spielt die Körpersprache eine zentrale Rolle: Sie kann Vertrauen schaffen, aber auch unbewusst Barrieren aufbauen. In diesem Seminar lernten die Teilnehmenden, ihre nonverbalen Signale bewusst einzusetzen und Missverständnisse zu vermeiden. Ergänzt wurde dies durch die sokratische Methode, die durch gezielte Fragen Klarheit, Reflexion und Verständnis fördert.
Seminarziele:
- Die Bedeutung der Körpersprache verstehen: Wirkung eigener nonverbaler Signale und richtige Deutung der Körpersprache anderer.
- Missverständnisse vermeiden:Bewusster Umgang mit der Interpretation von Gestik, Mimik und Haltung.
- Die Kunst des Fragens beherrschen: Mit der sokratischen Methode Gespräche führen, die Einsicht und Eigenverantwortung fördern.
Insgesamt konnten 20 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
Tagesseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Referentin des Seminars war Frau Isabel Fröhlich-Rudner, Therapeutin aus Karlsruhe.
Das Thema lautete: „Wo komme ich her – wo gehe ich hin? Welches Vorbild war und ist in mir aktiv?“
Unsere Herkunft hat uns geprägt und prägt(e) unsere Kinder. Die daraus entwickelten Lebens- und Verhaltensweisen zeigen sich häufig noch im aktuellen Lebensabschnitt. Auch haben wir Vorbilder erlebt oder auch gesucht und sind selbst als Eltern in eine Vorbildfunktion gekommen. Manches ist uns davon bewusst und wir können es als eine Ressource für uns nutzen. Die meisten Themen und Muster wirken unbewusst. Gerade in Familien, die von Suchtthemen betroffen sind, kann das Herausarbeiten dieser vergangenen und aktuellen Thematiken hilfreich genützt werden. Unsere (auch erwachsenen) Kinder beobachten uns Eltern genauestens: was hätte ich meinen Kindern gerne nicht zugemutet und wie wäre ich heute gerne? Welches Vorbild könnte hilfreich für mich – und damit für meine Kinder und Enkel sein?
Mit diesen und ähnlichen Fragestellen durften an diesem Seminartag an einem neutralen Ort, neue Optionen entwickelt werden. Vor allem Techniken aus der systemischen Therapie, wie auch Traumatherapie und Entspannungsverfahren füllten als Angebot den Raum.
Insgesamt konnten 16 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
„In der Sucht bist du allein, raus helfe ich dir“
Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) vom 09.08. und 19.08.2024.

Erster Pop-Up Infostand-Selbsthilfe der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Am 19. Juli 2024 konnten wir zusammen mit dem Selbsthilfebüro unseren ersten Pop-Up Infostand-Selbsthilfe auf dem Karlsruher Marktplatz veranstalten.
Wir hatten uns bewusst für dieses Datum entschieden, denn der darauffolgende Sonntag, der 21. Juli, ist der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen.
Unsere Selbsthilfegruppe wollte in diesem Zusammenhang einen Beitrag zur Prävention leisten, indem wir vor Ort über unsere Selbsthilfegruppe informierten, Informationsmaterial verteilten und für Fragen zur Verfügung standen.
Neben einigen interessierten Passant*innen bekamen wir auch Besuch von den Mitarbeiter*innen der Drogenberatungen Karlsruhe und Ettlingen und des get IN, der Anlauf- und Kontaktstelle für Drogengebraucher*innen in Karlsruhe.
Auch eine Redakteurin der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) besuchte unseren Infostand und schon am 20. Juli 2024 wurde ein kurzer Artikel über unsere Veranstaltung in den BNN veröffentlicht.
Nach einem Interview unserer Gruppenleiterin erschien an 9. August 2024 ein ausführlicher Artikel über unsere Selbsthilfegruppe in den BNN, der am 19. August 2024 noch einmal in den Landausgaben erschien, sodass der Artikel auch überregional gelesen wurde.
Wir bedanken uns ganz besonders bei den Mitarbeiterinnen des Selbsthilfebüros für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Gestaltung des Infostandes.
Naloxon-Schulung bei der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Am 24. April 2024 kam das Team des get IN, der Anlauf- und Kontaktstelle für Konsumenten illegaler Drogen in Karlsruhe, zu unserem Gruppentreffen. Der Leiter der Einrichtung führte an diesem Abend eine Naloxon-Schulung mit Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.
Naloxon ist ein Notfallmedikament, das bei einer akuten Vergiftung mit Opioiden eingesetzt wird. Opioide wie Heroin wirken betäubend auf das Nervensystem, auch die Steuerung der Atmung ist davon betroffen. Bei einer Überdosis wird die Atmung flacher bis sie ganz aussetzt. Konsumenten sterben am Atemstillstand. Der Wirkstoff Naloxon ist ein sogenannter Opioid-Antagonist, also ein Gegenspieler von Opioiden. Das Medikament hebt die Wirkung von Heroin, Methadon, Fentanyl und anderen Opioiden teilweise oder ganz auf. Wird Naloxon bei einer Überdosierung gegeben, kommt die betroffene Person wieder zu sich und atmet!
Naloxon ist das wirksamste Medikament gegen eine Überdosierung mit Opioiden. Die einfache Anwendung ermöglicht auch medizinischen Laien wie Drogengebraucher*innen, Angehörigen und Mitarbeiter*innen im Hilfesystem schnelle Hilfe im Drogennotfall.
Tagesseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Am 20. April 2024 konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Tagesseminar in Heilbronn veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Tanja Türk, Therapeutin aus Darmstadt.
Das Thema lautete: „Die Macht der Konflikte“
In alltäglichen Situationen kann es herausfordernd sein, Konflikte zu managen. Oftmals neigen wir dazu, Störfaktoren zu ignorieren oder zu hoffen, dass sie sich von selbst auflösen. Doch diese Strategie führt meistens zu angesammeltem Ärger und Unzufriedenheit, die sich über Tage hinweg ziehen können.
Ein effektives Konfliktmanagement erfordert eine frühzeitige Positionierung. Das bedeutet, dass man seine Bedürfnisse und Anliegen rechtzeitig kommuniziert, anstatt sie zu kaschieren oder zu verbergen. Wenn wir zu lange warten, besteht die Gefahr, dass sich die Situation weiter verschlechtert und der Konflikt eskaliert.
Die Teilnehmer*innen lernten in diesem Seminar, wie sie ihr Frühwarnsystem schärfen und sich besser kommunikativ und körperlich positionieren können. Dadurch werden sie in der Lage sein, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen zu finden, um Ärger und Frustration zu vermeiden.
Insgesamt konnten 14 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
Zweites Wochenendseminar der Elternselbsthilfe Karlsruhe
Vom 1. – 3. März konnten wir zusammen mit der Elternselbsthilfe Heilbronn ein weiteres Wochenendseminar in Sinsheim veranstalten.
Referentin des Seminars war Frau Isabel Fröhlich-Rudner, Therapeutin aus Karlsruhe.
Das Thema lautete: „System meiner Familie“
Die Suchterkrankung von Kindern wirkt sich meist sehr auf die begleitenden Eltern aus. Die Suche nach Hilfsangeboten bzw. Unterstützung jeglicher Art beschäftigt Eltern sehr. Auch die Frage nach Auslösern bzw. Zusammenwirken von familiären oder systemischen Konstellationen.
In diesem Wochenendseminar wurde die Möglichkeit angeboten, mithilfe Systemischer Therapie (Systemaufstellungen), das eigene System individuell zu betrachten, sowie Lösungen in den Blick zu nehmen, wie Eltern mit dieser Situation umgehen können.
Zwischen diesen Arbeiten gab es sowohl Entspannungs-, Stabilisierungs- als auch Aktivierungsübungen, die die Teilnehmenden nachhaltig in ihren Alltag implementieren können.
Insgesamt konnten 13 Teilnehmer*innen aus beiden Selbsthilfegruppen teilnehmen.
